NeurologyFirst

NeurologyFirst ist eine Initiative deutscher Neurologen für Pharma-unabhängige Kongresse und Leitlinien.

Der Gründungsaufruf von NeurologyFirst mit den Kommentaren der Unterzeichner ist hier weiter einsehbar.

NeurologyFirst beim DGN-Kongress 2016

7 Vorträge als PDF

Prof.  Thomas Lempert,
NeurologyFirst und Leitlinienwatch.de 2016

PD Michael von Brevern,
Dünnes Eis: Evidenz in der Therapie von Schwindelsyndromen

Prof. Christoph Heesen,
Wie gut sind die Immuntherapiestudien bei Multipler Sklerose?

Prof. Thomas Lempert,
Bias in klinischen Studien

Prof. Wolf-Dieter Ludwig,
Was wissen wir, und was sollten wir wissen bei der Zulassung neuer Arzneimittel?

Prof. Bruno Müller-Oerlinghausen,
Psychopharmaka – Mythos und Wirklichkeit

Univ. Prof. Claudia Stöllberger,
Direkte Antikoagulantien (DOAK) – Schwachstellen und offene Fragen

 

Appell von Mezis, Transparency Deutschland und NeurologyFirst an die Medizinischen Fachgesellschaften:

Interessenkonflikte von Leitlinien-Autoren müssen nicht nur erklärt, sondern reguliert werden!

Klinische Leitlinien sollen Ärzten helfen, die bestmögliche Behandlung für eine Krankheit zu finden. Sie sollen sich ausschließlich auf die Prinzipien der Evidenz-basierten Medizin stützen und dürfen nicht vom Gewinnstreben der Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten beeinflusst werden. Die ärztlichen Leitlinien-Autoren sind jedoch oft mit der Industrie verflochten, beispielsweise durch Beraterverträge, Vortragshonorare und Industrie-finanzierte Studien.

MEZIS, Transparency Deutschland und NeurologyFirst engagieren sich für eine Industrie-unabhängige Medizin. Gemeinsam starten wir eine Kampagne, um die Unabhängigkeit von Leitlinienempfehlungen zu sichern. Dazu sammeln wir Unterschriften von Ärztinnen und Ärzten aller Fachgebiete.

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Nachrichten

KoMS-Studie: MS-Betroffene bewerten die Qualität ihrer Therapieplanung häufig schlecht

(03.01.2017) Besteht ein Zusammenhang zur massiven Einflussnahme der Pharmahersteller auf Neurologen?

Die mangelnde Qualität der Diagnoseübermittlung bei Multiple Sklerose (MS) wird seit vielen Jahren von Betroffenen berichtet. Seit 2014 widmet sich das Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen nun dem Thema. Hatte bereits die erste Masterarbeit des Fachbereichs von Sarah Voltmann 1 mittels qualitativer Interviews auf kommunikative Mängel hingewiesen, zeigt nun die von Laura Alexander und Carlotta Halbach unter der Leitung von Thomas Hehlmann durchgeführte KoMS-Studie „Arzt-Patienten-Kommunikation: Diagnoseübermittlung und Therapieplanung bei Multipler Sklerose aus Patientensicht“ 2 beträchtliche Defizite in der Kommunikation bei der Diagnoseübermittlung und Therapieplanung von MS sowie die weite Verbreitung der dort beschriebenen Missstände auf.

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Selbsthilfebewegung auf Unabhängigkeitskurs

(30.09.2016) „Bestechend unbestechlich“, so heißt die aktuelle Kampagne der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle der Selbsthilfegruppen (NAKOS). Der Untertitel erklärt, worum es geht: Beeinflussung erkennen, Interessenkonflikte vermeiden, Unabhängigkeit bewahren.

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Der europäische Sunshine-Act: Zahlungen der Pharmaindustrie an Ärzte offengelegt

(08.07.2016) Seit dem 30.6.2016 ist der europäische Sunshine-Act am Netz, also die Offenlegung der finanziellen Zuwendungen der Pharmabranche an einzelne Ärzte, zunächst für das Jahr 2015. Im Unterschied zum amerikanischen Vorbild gibt es jedoch keine zentrale Datenbank, sondern einzelne Dateien für jedes der insgesamt 40 Mitglieder des Europäischen Pharmaverbands EFPIA. Anders auch als in den USA musste jeder Arzt und jede Ärztin der Veröffentlichung zustimmen.

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Wörterbuch der ärztlichen UnAbhängigkeit

Das Wörterbuch der ärztlichen UnAbhängigkeit erklärt die Mechanismen der Marketing-basierten Medizin und zeigt Lösungsansätze für selbstbestimmte Ärztinnen und Ärzte.

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    Online-Foren bieten Rat und Hilfe – und werden von Marketing-Agenturen gefüttert
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