Nachrichten

US-amerikanische Fachgesellschaften: die Pharma-Verflechtungen der Führungsetage

(13.07.2020) Dass Mitglieder von Leitliniengruppen häufig von eben der Industrie bezahlt werden, deren Produkte sie bewerten sollen, wurde nicht nur durch www.leitlinienwatch.de , sondern auch durch zahlreiche Studien dokumentiert. Aber wie steht es mit den Fachgesellschaften, die diese Leitlinien herausgeben?

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Mit Anwendungsbeobachtungen zur Umsatzsteigerung

(13.07.2020) Auch bereits zugelassene Medikamente müssen weiter erforscht werden. So kann beispielsweise die Europäische Arzneimittelagentur einen Arzneimittelhersteller zu einer Postmarketing Safety Study veranlassen, um die Nebenwirkungen besser zu erfassen als es die Zulassungsstudien erlauben. Etwas ganz anderes sind die vom Hersteller gestarteten Anwendungsbeobachtungen, die in Deutschland trotz massiver Kritik immer noch legal sind.

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Beeinflussung von Leitlinien durch die Industrie – kritisch beleuchtet im ARD-Magazin Plusminus

(26.06.2020) Die Cholesterin-Leitlinie der europäischen kardiologischen Gesellschaft (ESC) hat viel Kritik auf sich gezogen, senkt sie doch erneut die LDL-Zielwerte und macht damit Millionen von Gesunden zu Patienten und Pillenschluckern. Nun hat das ARD-Magazin Plusminus die Verquickung der Leitlinienautoren mit der Pharmaindustrie thematisiert, insbesondere mit den Herstellern der teuren PCSK9-Hemmer. Auch Leitlinienwatch wurde befragt und fand klare Worte…

Wie EU-Gelder der Pharmaindustrie zugeleitet werden und das öffentliche Interesse auf der Strecke bleibt

(02.06.2020) „Public private partnership“ klingt erst mal gut, dient am Ende aber oft dazu, Steuergelder an die Großindustrie weiterzuleiten. Ein aktuelles Beispiel ist das Konsortium für innovative Arzneimittel (IMI) der EU, das Forschungsgelder an die Industrie vergibt.

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Das Elend der Zulassungsstudien: Beispiel Multiple Sklerose

(21.01.2020) Im Dezember veröffentlichte das BMJ den Reformaufruf eines internationalen Expertenteams, den Einfluss der Industrie auf das ärztliche Wissen und die Ärzteschaft zu bekämpfen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die von der Industrie geplanten und ausgewerteten Zulassungsstudien, die frei nach dem Prinzip von Bock und Gärtner gestaltet sind. Ein erhellendes Beispiel ist die Analyse der Zulassungsstudien zu acht neueren Medikamenten zur Behandlung der Multiplen Sklerose.

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Schweizer Fernsehmagazin „Puls“ thematisiert unabhängige Leitlinien

(10.01.2020) Am 6.1. brachte das Schweizer Fernsehen im Gesundheitsmagazin „Puls“ einen gut recherchierten Beitrag zur Unabhängigkeit von Leitlinien. Darin wird die von Mezis, NeurologyFirst und Transparency Deutschland getragene Initiative Leitlinienwatch vorgestellt. Als problematische Leitlinie wird in der Sendung die neue Leitlinie „Dyslipidämie“ der European Society of Cardiology (ESC) thematisiert, die Leitlinienwatch kürzlich bewertet hat.

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Vorbildliche Behandlungsleitlinien: BMJ Rapid Recommendations

(07.10.2019) Seit 2016 hat das BMJ ein Leitlinienformat entwickelt, das Maßstäbe setzt: die BMJ Rapid Recommendations. Das Stichwort „Rapid“ bezeichnet dabei die rasche Umsetzung wegweisender Studienevidenz in die klinische Praxis. Vorbildlich ist dabei die plurale Zusammensetzung der Leitliniengruppe, die methodisch hochwertige Aufarbeitung der wissenschaftlichen Evidenz, die graphische Darstellung der Handlungsempfehlungen und ihrer Datenbasis und nicht zuletzt der Umgang mit Interessenkonflikten:

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NeurologyFirst beim DGN-Kongress 2018

(30.07.2019) Die Vorträge als pdf:

Dr. Jutta Scheiderbauer, MS-Stiftung Trier,
Defizite in der MS-Versorgung – wie kommen wir da wieder heraus?

Dr. Enrico Völzke, NeurologyFirst,
NeurologyFirst 2018: Es tut sich was

Prof. Thomas Lempert, NeurologyFirst,
Interessenkonflikte bei Leitlinien: die Reformkonzepte der AWMF, der DGN und der Initiative Leitlinienwatch

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Leitlinienwatch im SWR-Wissenschaftsmagazin Odysso

(20.05.2019) Das Wissenschaftsmagazin Odysso des Südwestdeutschen Rundfunks nimmt in seiner Sendung vom 2.5.2019 die Unabhängigkeit von Leitlinienautoren unter die Lupe und stellt unsere Initiative Leitlinienwatch vor.

CME-Punkte für gesponserte Fortbildung?

(04.04.2019) „Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte stellen für forschende Pharmaunternehmen eine enorm wichtige Maßnahme zur Umsatzsteigerung dar.“ So spricht nicht etwa ein altgedienter Kritiker von Big Pharma, sondern Julia Schwetzel, Pharmamanagerin und Buchautorin.1

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Medical Tribune berichtet über Leitlinienwatch

(25.02.2019) Unter dem Titel Interessenkonflikte gefährden die Neutralität von Leitlinien berichtet die Medical Tribune über die Arbeit unserer Initiative Leitlinienwatch.

Omniamed gibt auf

(28.01.2019) Über Jahre lief es wie geschmiert. Omniamed füllte mit medizinischen Fortbildungsveranstaltungen Vortragssäle und Kongresszentren im ganzen Land. Den Teilnehmern wurde neben einer perfekten Organisation ein kompakter Überblick über das eigene Fachgebiet inklusive neuer Behandlungsoptionen geboten. Alle Veranstaltungen wurden von der Industrie üppig gesponsert.
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